Ankunft in Boston

Nach einem langen Flug von Zürich nach Boston bin ich nun endlich im Friend Street Hostel angekommen. Dabei lief dieses mal beim Flug nicht alles reibungsfrei. Erst habe ich durch die kleine Verspätung meines Fluges nach Philadelphia und die langwierigen Passkontrollen meinen Flug nach Boston verpasst, wodurch ich dann einen anderen Flieger nehmen musste. Dann musste ich in Boston auch noch zwei Stunden auf mein Gepäck warten, weil dieses irgendwie nicht in meinen Flug und auch nicht in den Flug davor geladen wurde. Als ich dann endlich alles beisammen hatte, war es dann schon nach 8:00 PM (2:00 morgens in Deutschland), wodurch mir man meine Müdigkeit dann doch etwas angemerkt hat.

Auf dem Flug über dem Atlantik gab es neben 4 Filmen nicht viel zu sehen, denn ich saß exakt in der Mitte des Flugzeugs neben einem Austauschstudenten aus St. Gallen und einer älteren netten Dame, die ihren Enkel in Philadelphia besuchen geht. Der Flug nach Boston hatte da schon mehr zu bieten. Die Skyline von Philadelphia, Brooklyn in New York City (leider war Manhattan genau unter uns, wodurch man leider nichts von der New Yorker Skyline gesehen hat) und letztlich noch die Skyline von Boston.

In Boston selbst bin ich dann blind in den ersten Bus gehüpft, auf dem groß “FREE Shuttle”. Da es keine Infos zu den Haltestellen hatte, bin ich einfach nach Gefühl mitten in Boston ausgestiegen. Da war dann glaube ich erst mal eine Haltestelle zu früh, denn ich musste dann erst mal 3km durch die Innenstadt mich manövrieren und zurechtfinden, bis ich das Hostel gefunden habe. Wenigstens hatte ich so schon mal einen Blick auf die Kneipenszene werfen können.

Im Hostel angekommen habe ich dann gleich beim Check-In Hendrik aus Halle (der zufällig am exakt selben Tag geboren ist wie ich) und Mr. Suzuki (der Vorname ist zu kompliziert) aus Japan kennengelernt, mit denen ich dann trotz Müdigkeit noch ein schnelles Bier in einer Bar getrunken habe. Es war ein Bud Light. hat wirklich nichts mit dem Bier in Deutschland zu tun. Absolut nicht. Schmeckt eher wie Apfelsaft ohne Apfelgeschmack. Aber ohne Apfelgeschmack. Also undefinierbar. Was mir jedoch aufgefallen ist: Die Bars hier in den USA sind weit aus protziger als in Deutschland. Und man muss wirklich überall seinen Reisepass dabei haben, um rein zu kommen. Ist schon nervig, denn der Reisepass ist nicht gerade handlich.

Jetzt ist dann der erste Morgen angebrochen und mal schauen, was ich mit Hendrik und Mr. Suzuki heute in Boston so machen. Vermutlich eine Tour zum MIT und Harvard. Der Rest ist noch offen.

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