Boston

Bevor ich meine Wohnung im Salisbury Estates in Worcester beziehe, habe ich noch 4 Tage in Boston verbringen können, eine der kulturellsten, wohlhabendsten und ältesten Städte der USA, welche zudem die Hauptstadt von Massachusetts ist.

Boston_Skyline_Panorama

Während der ersten Hälfte davon habe ich gemeinsam mit Hendrik aus Halle die Stadt erkundet. Dabei haben wir gemeinsam viel gesehen und sind vor allem viel - wirklich sehr viel - gelaufen. Anders wie die meisten Touristen hier haben wir nur ein einziges Mal die U-Bahn genommen. Alles andere haben wir zu Fuß zurückgelegt. Schmerzende Füße und Blasen waren bei dieser Strecke wohl vorprogrammiert.
An beiden Tagen haben wir dabei wirklich fast alle Sehenswürdigkeiten von Boston mitgenommen, was nur ging. Die Elite-Universitäten Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Harvard im Stadtteil Cambridge, der Boston Common Naturpark, den 4km langen Freedom Trail, den TD Garden der Boston Bruins (NHL Eishockey) und der Boston Celics (NBA Basketball), den 228m hohen Prudential Tower (hinter dem Hancock Tower das zweithöchste Gebäude in Boston) mit Blick auf den Fenway Park der Boston Red Sox (MLB Baseball).

Boston ist wirklich eine tolle Stadt. Beeindruckt war ich von den noch vielen erhaltenen alten Gebäuden, welche sich zwischen die vielen modernen Hochhäuser eingegliedert haben. Und von den Leuten her wirkt die Stadt auch überhaupt nicht gestresst, wie ich das von Frankfurt oder Hamburg kenne, sondern alle wirken sehr gemütlich, locker und freundlich.
Nachdem Hendrik dann weiter nach Kansas zu seiner Universität abgereist ist, habe ich an meinem letzten vollen Tag in Boston nochmal alleine eine kleine Tour durch Boston gemacht. Dabei habe ich die vielen abstrakten Gebäude rund um das MIT und zusätzlich Chinatown angeschaut. Letztlich habe ich nochmal einen letzten Abstecher in den Boston Common Park gemacht, welcher wirklich von sehr vielen zahmen Eichhörnchen bevölkert ist. Ein paar davon sind mir beim Photographien sogar direkt vor die Linse gelaufen.

Da ich für die Reise nach Worcester doch gern Handy-Internet haben wollte, habe ich mich dann noch auf die Suche nach einem günstigen Anbieter gemacht. Ich habe mich dabei im Laufe des Tages mehrere Plakate und Schaufenster von Anbietern gelesen und beim günstigsten mich mal beraten lassen. Dieser hat dann ein paar SIM-Karten durchgetestet und mir dann die traurige Mitteilung übermitteln müssen, dass mein europäisches HTC 8S in den USA nur 2G-Netz unterstützt. Damit sind die etwas teureren Angebote mit Umlimited 4G Web unter den Tisch gefallen. Für was ich mich nun entschieden habe ist ein unlimited Talk, Text und 3G-Web bei GoSmart (läuft unter T-Mobile US) für 35$ im Monat. Echt günstig, wie ich finde, denn bei den großen Anbietern kostet dasselbe etwa 50-60$ im Monat. Nur wie gesagt kann ich das 3G nicht ausnutzen, sondern muss mich auf EDGE (2G) zufrieden geben. Wobei auch das für Facebook, Web, WhatsApp und Skype-VOIP vollkommen ausreicht. Nur Downloads von größeren Dateien sind einfach verdammt langsam. Aber ich denke damit kann ich leben.
Beim Heimweg zu meinem Hostel habe ich dann noch den Boston'er Stadtmarkt erwischt. Und ich muss sagen, der hat mir echt zugesagt mit seinen günstigen Preisen. 4 Granny-Smith Äpfel für 1$ und 5 Grapefruits für 2$. Da soll nochmal jemand sagen frisches Obst sei in den USA so teuer. Weil ich das dann doch echt zu billig fand, habe ich dann nur 2 Äpfel für 1$ gekauft. Irgendwie scheint mir nur der Verkäufer nicht verstanden zu haben, warum ich nur 2 nehme, wenn ich doch 4 haben kann. Naja egal...
Meinen letzten Abend in Boston habe ich dann bei einem freien und öffentlichen Live-Konzert einiger Soul- und Jazz-Bands in Freien bei der City Hall verbracht. Dann ging es ab ins Hostel und dann noch rasch ein Ticket für meinen Bus morgen nach Worcester. Kostenpunkt 11$ mit dem Peter Pan Bus-Unternehmen.

Comments

Popular posts from this blog

UWPCore: A development acceleration framework for the Universal Windows Platform

How to setup an eGPU on Ubuntu for TensorFlow

Benchmarking Tensorflow Performance on eGPU